Das sind die Weisen, die durch Irrtum zur Wahrheit reisen. Die im
Irrtum verharren, das sind die Narren
		-- Friedrich Rckert
%
Der Adler fliegt allein,
der Rabe scharenweise;
Gesellschaft braucht der Tor,
und Einsamkeit der Weise.
		-- Friedrich Rckert (Die Weisheit des Brahmanen)
%
Je hher du wirst aufwrts gehn,
Dein Blick wird immer allgemeiner;
Stets einen greren Teil wirst du vom Ganzen sehn,
Doch alles einzelne immer kleiner.
		-- Friedrich Rckert (Vierzeilen)
%
Am Abend wird man klug
Fr den vergangenen Tag,
Doch niemals klug genug
Fr den, der kommen mag.
		-- Friedrich Rckert (Gedichte, Pseudonym: Freimund Raimar)
%
Vom Aberglauben ist Unglauben stets begleitet,
Und Aberglauben hat zum Glauben oft geleitet.
So im Unglauben ist der Glaube schon enthalten;
Durch Gottes Kraft geweckt, wird er sich draus entfalten.
		-- Friedrich Rckert (Gedichte, Pseudonym: Freimund Raimar)
%
Wuchern wird der Aberglaube,
Wo man weg den Glauben warf.
		-- Friedrich Rckert (Gedichte, Pseudonym: Freimund Raimar)
%
Der Erfolg ist offenbar,
Die Absicht aber ist niemals klar.
Drum wird man alle Menschengeschichten
Ewig nach dem Erfolge richten.
		-- Friedrich Rckert (Vierzeilen, Pseudonym: Freimund Raimar)
%
Je mehr es abwrts geht, je reicher wird das Leben.
		-- Friedrich Rckert (Die Weisheit des Brahmanen)
%
Gesellschaft braucht der Tor, und Einsamkeit der Weise.
		-- Friedrich Rckert (Pseudonym: Freimund Raimar)
%
Der Teufel hat die Welt verlassen, weil er wei, da die Menschen
selbst einander die Hlle hei machen.
		-- Friedrich Rckert (Pseudonym: Freimund Raimar)
%
Erfahren wird seit tausend Jahren, doch du verfolgst umsonst die Spur.
Dir pat nicht, was fr dich ein anderer erfuhr, du mut es wieder
fr dich selbst erfahren.
		-- Friedrich Rckert (Pseudonym: Freimund Raimar)
%
